Wallfahrtskirche von Santa Maria in Pugliano und der antike Friedhof in Ercolano

Wallfahrtskirche von Santa Maria in Pugliano

Wallfahrtskirche von Santa Maria in Pugliano und der antike Friedhof in Herculaneum

Piazza Pugliano
80056 Ercolano, NA
Italien

Beschreibung:

Die Basilika von Pugliano ist reich an Geschichte und Kunst. Es ist das älteste Marienheiligtum in Kampanien welches in seinen Ursprüngen auf einer Legende beruht. Der mündlichen Überlieferung nach wurde die Kirche in einem gewissen Ort namens Ampellone gegründet, das mit dem christlichen Glauben des hl. Petrus bekehrt werden sollte, welcher in Calistri, einem Dorf zwischen dem heutigen Ercolano und Torre del Greco gelandet war. Abgesehen von dieser Legende ist die einzige Spur ein Dokument stammend aus der Zeit des byzantinischen Herzogtums Neapel (661-1137), welches die Rekultivierung der längst verlassenen Gebiete am Fuße des Vesuvs dokumentiert.

Santuario (Wallfahrtskirche) von Santa Maria in Pugliano und der antike Friedhof in Ercolano (cimitero di Ercolano)

Die Basilika von Pugliano ist reich an Geschichte und Kunst. Es ist das älteste Marienheiligtum in Kampanien welches in seinen Ursprüngen auf einer Legende beruht. Der mündlichen Überlieferung nach wurde die Kirche in einem gewissen Ort namens Ampellone gegründet, das mit dem christlichen Glauben des hl. Petrus bekehrt werden sollte, welcher in Calistri, einem Dorf zwischen dem heutigen Ercolano und Torre del Greco gelandet war. Abgesehen von dieser Legende ist die einzige Spur ein Dokument stammend aus der Zeit des byzantinischen Herzogtums Neapel (661-1137), welches die Rekultivierung der längst verlassenen Gebiete am Fuße des Vesuvs dokumentiert.

Verschiedene Kunstwerke zieren das Innere der Basilika. Sie reichen von Skulpturen der Madonna von Pugliano - eines davon sogar aus der Schule von Luca Della Robbia aus dem 15. Jahrhundert-, über die Kapelle des schwarzen Kruzifix vielleicht das wertvollste Werk der ganzen Basilika: ein Holzkreuz, dessen dunkle Farbe nur durch die teilweise Umhüllung mit einem goldenen Stoff aus dem 13. Jahrhundert unterbrochen ist. Die Kapellen von St. Januarius, St. Sebastian und St. Maria Magdalena und das Baptisterium stammen aus dem Jahr 1425.

Bemerkenswert während des Vulkansausbruchs im Jahr 1906 war, dass die Lava des Vesus in alle Dörfer in vesuvianischen Umgebung strömte und diese auch mit Asche und Vulkangestein bedeckt wurden. Die Einwohner von Ercolano stellten die Statuen der hl. Jungfrau und die des Schutzpatrons San Gennaros den Lavamassen entgegen und brachten diese wie durch ein Wunder zum Stillstand.